Die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) sind die internationalen Leitlinien für barrierefreie Webinhalte. Sie sind in vier Prinzipien gegliedert und in den Konformitätsstufen A (Minimum), AA (in der Praxis am häufigsten gefordert) und AAA (sehr streng) umsetzbar. Aktueller Stand der Empfehlung ist Version 2.2.
WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) sind die internationalen Leitlinien des W3C für barrierefreie Webinhalte. Version 2.2 ist der aktuelle Stand. Level AA ist in Gesetzen und Normen der übliche Umfang zwischen dem Minimum A und der strengeren Stufe AAA.
Das W3C (World Wide Web Consortium) ist die internationale Standardisierungsorganisation fürs Web; sie veröffentlicht unter anderem die WCAG.
Das WZG (Web-Zugänglichkeits-Gesetz) regelt in Österreich die Barrierefreiheit von Websites und mobilen Angeboten des Bundes und der Länder. Technisch orientiert man sich dabei häufig an der europäischen Norm EN 301 549 und an WCAG in den Stufen A und AA.
Die EAA (European Accessibility Act) ist eine EU-Richtlinie zu barrierefreien Produkten und Dienstleistungen. In Österreich wird sie u. a. durch das BaFG umgesetzt.
Das BaFG (Barrierefreiheitsgesetz) setzt die EAA in Österreich um und betrifft bestimmte private digitale Angebote (z. B. Onlineshops, Buchungen), mit Ausnahmen je nach Angebot und Unternehmensgröße. Orientierung: BaFG-Check.
EN 301 549 ist eine europäische Norm mit technischen Anforderungen an barrierefreie digitale Angebote (Informations- und Kommunikationstechnik). Im Web-Bereich knüpft sie an WCAG in den Stufen A und AA an und wird oft bei WZG und BaFG herangezogen.
ARIA (Accessible Rich Internet Applications) ergänzt HTML, damit dynamische Bedienelemente für Hilfstechnik wie Screenreader verständlich ausgezeichnet werden.
HTML ist die Auszeichnungssprache für Webseiten. Semantisches HTML nutzt sinnvolle Strukturelemente (Überschriften, Listen, Landmarks) und unterstützt Barrierefreiheit sowie Suchmaschinen.
SEO (Suchmaschinenoptimierung) umfasst Maßnahmen für bessere Auffindbarkeit in Suchmaschinen. Sauberes, semantisches Markup hilft dabei oft.
UX (User Experience) meint die Nutzererfahrung insgesamt – von der ersten Orientierung bis zur erfolgreichen Aufgabe.
UI (User Interface) bezeichnet die sichtbare Oberfläche – Layout, Bedienelemente, Typografie und visuelle Hierarchie.
Eine API (Application Programming Interface) ist eine programmierte Schnittstelle, über die Programme oder Webdienste Daten austauschen – z. B. Shop, Newsletter-Tool oder Zahlungsanbieter.
Ein CMS (Content-Management-System) ermöglicht dir, Website-Inhalte ohne Programmierung zu pflegen – z. B. mit WordPress oder vergleichbaren Systemen.
SSL/TLS verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Server. Umgangssprachlich spricht man oft vom „SSL-Zertifikat“; technisch ist TLS der aktuelle Standard.
Eine URL (Uniform Resource Locator) ist die Webadresse einer Seite oder Ressource, z. B. https://beispiel.at/kontakt.
Mobile First bedeutet: Zuerst für kleine Bildschirme und Touchbedienung entwerfen und die Darstellung für größere Ansichten erweitern – üblich in zeitgemäßem Webdesign.
Responsive Webdesign passt Layout und Inhalte automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen an (Smartphone, Tablet, Desktop).